Kostenlose Kreditkarte ohne Girokonto

 

Kostenlose KreditkartenGebührenfreie Kreditkarte zum bestehenden Girokonto beantragen

Viele Banken und Sparkassen verlangen von ihren Kunden Gebühren für die angebotenen Kreditkarten von Visa oder Mastercard.

Wir finden diese Praxis nicht besonders fair, da die Banken an jeder Kartenzahlung verdienen.

Die meisten Direktbanken bieten dagegen kostenlose Kreditkarten zum Girokonto an. Wir stellen Ihnen fünf empfehlenswerte Kreditkarten vor, die dauerhaft kostenlos angeboten werden und in Kombination mit jedem bestehenden Girokonto genutzt werden können.

 

Kostenlose Kreditkarten im Vergleich

Die meisten Banken geben ihre Kreditkarten nur an ihre Kunden zum bestehenden Girokonto heraus. Die folgenden Kreditkarten können jedoch ohne die Eröffnung eines neuen Girokontos bestellt werden. Die Karten können daher mit jedem bestehenden Girokonto einer deutschen Bank oder Sparkasse genutzt werden.

   Testsieger      
  Santander Barclaycard
ICS PayVip
Kreditkartenanbieter 1plus Karte Barclaycard Visa Kreditkarte ICS Kreditkarte Kreditkarte Gebührenfrei
Kartenart Visa Visa Visa Mastercard Gold
Jahresgebühr
0€ 0€ 0€ 0€
Zahlungen in €
0€ 0€ 0€ 0€
Fremdwährungsgebühr
1,5% 1,99%
2% 0%
Abheben in Deutschland

0€

4 mal p.M kostenlos

0€
4% min 5€ /

Geld abheben in €-Zone

(außer in Deutschland)

0€

0€ 0€ /

Geld abheben außerhalb der EU

(z.B. in den USA)

1,50% 1,99%
2% /
Besonderheiten

 

1% Tankrabatt

4 Abhebungen im Monat kostenlos

In Euro kostenlos Geld abheben

 

Pin Frei wählbar

Keine Gebühr bei Fremdwährung

Kostenlose Versicherungen zur Kreditkarte

Abrechnung

Lastschrift vom Girokonto

(Ausgleich per Überweisung bei Nutzung Teilzahlung)

Selbständig per Überweisung oder online einmalige Abbuchung wählen

Lastschrift vom Girokonto

Monatliche Rechnung per E-Mail (muss selbständig überwiesen werden, sonst fallen Zinsen an)

Bei Ratenzahlung:        
Zinssatz (Effektiv/Soll) 13,16% / 13,98%
18,38% / 16,99% 15,90% / 14,85%  
Prämie zur Kreditkarte  Nein 50€ Prämie!  Nein  Nein
Weitere Informationen
 Informationen zum Konto Informationen zum Konto Informationen zum Konto Informationen zum Konto

Was bieten die kostenlosen Kreditkarten für Extras?

Kostenlos Geld abheben:

Innerhalb Deutschlands und Ländern mit dem Euro als Landeswährung kann mit allen vorgestellten Kreditkarten kostenlos bezahlt werden. Geld sollte man jedoch weiterhin mit seiner EC Karte abheben oder sich für die Santander 1 plus Card bzw. die Barclaycard Kreditkarte entscheiden, mit denen man nicht nur in Deutschland, sondern sogar im gesamten Euro-Raum kostenfrei Bargeld abheben kann. Außerhalb der €-Zone fällt eine Fremdwährungsgebühr für den Wechsel der Währungen an. Man hebt in einer Fremdwährung am Geldautomaten ab, aber dem Kunden wird der Gegenwert in Euro in Rechnung gestellt.

Die Möglichkeit fast an jedem Geldautomaten in Deutschland und auch im Ausland kostenlos Bargeld abheben zu können ist ein Vorteil, der bereits für die Beantragung einer der beiden Karten reichen sollte, wenn man bisher noch Geldautomatengebühren im In- oder Ausland bezahlt. Bei der 1plus Card ist die Anzahl der kostenfreien Abhebungen inzwischen auf vier im Monat begrenzt worden. Einmal in der Woche an einem beliebigen Geldautomaten kostenlos verfügen zu können, sollte für die meisten Personen sicherlich ausreichend sein, schließlich hat man noch seine Bankkarte.

Urlaub Geld abheben

Keine Fremdwährungsgebühr bei Kartenzahlungen

Üblicherweise fallen bei Kartenzahlungen in einer anderen Währung als Euro Gebühren für den Währungstausch an. Die Gebühr liegt bei Kreditkarten normalerweise zwischen 1% bis 2% und bezieht sich auf den getätigten Kartenumsatz. Neben der Kreditkarte der Santander Bank bot früher ebenfalls Barclaycard die kostenlose Abhebungen in allen Währungen an. Leider wurde dies inzwischen angepasst.

2020 haben fast alle Kartenanbieter Fremdwährungsgebühren bei Abhebungen in anderen Währungen als Euro eingeführt. Diese Gebühren lassen sich kaum noch vermeiden. Dafür kann man bei den vorgestellten Karten immerhin weiterhin in Euro kostenlos abheben.

Eine Ausnahme bei Fremdwährungsgebühren bildet weiterhin N26. Mit der kostenfreien N26 Kreditkarte kann man zumindest weltweit kostenfrei bezahlen, ohne das eine Fremdwährungs- oder Auslandseinsatzgebühr erhoben wird. Bei Abhebungen an Geldautomaten wird dennoch eine Fremdwährungsgebühr in Rechnung gestellt. Die Mastercard Kreditkarte erhält man allerdings nur zur zum Konto von N26. Aufgrund der schnellen Kontoeröffnung und der fehlenden Gebühren lohnt sich die N26 selbst als Zweit- oder Drittkonto. Man spart sich weltweit die Fremdwährungsgebühr bei Kartenzahlungen und kann zumindest in der gesamten Euro-Zone kostenfrei Bargeld abheben.

Günstige Zinssätze bei Ratenzahlung?

Bei den Kreditkarten der Advanzia Bank, Barclaycard, ICS und der Santander Bank kann man offene Kreditkartenrechnungen entweder sofort komplett oder per monatlicher Rate (Teilzahlung) zurückzahlen. Nutzt man die Teilzahlung, fallen jedoch Zinskosten an. Die Konditionen sind bei sämtlichen Karten mit Ratenzahlung, und nicht nur bei den vorgestellten Kreditkarten, schlechter als bei einem Dispositionskredit.

Generell sollte man daher die Ratenzahlung bei Kreditkarten vermeiden, da die Zinssätze recht hoch sind. Bei der Karte von Barclaycard, der Santander Bank und  ICS werden offene Kartenrechnungen direkt vom angegebenen Girokonto abgebucht. Die Teilzahlung sollte wirklich nur bei finanziellen Engpässen genutzt und der offene Betrag schnell wieder ausgeglichen werden.

Bei der Pay-Vip Karte ist der Aufwand durch das selbständige Überweisen etwas größer, dafür bietet diese Karte weitere Extras, wie z.B. kostenlose Reiseversicherungen.

Warum kann eine Kreditkarte kostenlos angeboten werden?

Bei jeder Kartenzahlung (egal, ob mit Kreditkarte oder normalen Bankkarte) zahlt der Händler eine Gebühr an das (Kredit-) Karteninstitut und den Herausgeber der Karte. Der Händler senkt durch die bargeldlosen Zahlungen sein Überfallrisiko, sichert sich gegen Falschgeld ab und mich sein Bargeld nicht kostenpflichtig einzahlen.

Außerdem ist die Möglichkeit der Kartenzahlung inzwischen Standard. Ein Geschäft, welches die Zahlung per EC- oder Kreditkarte nicht akzeptiert, würde vermutlich auf viele Kunden verzichten müssen. Der Kartenherausgeber bzw. die Bank verdient also an jeder Kartenzahlung, obwohl der Kunde keine direkte Gebühr für die Kartennutzung bezahlen muss.

Zusätzlich können Kreditkarteninstitute durch Kreditzinsen Geld verdienen.

Verdienst durch Kreditzinsen

Eine Kreditkarte heißt Kreditkarte, weil ein Kreditrahmen zur Verfügung gestellt wird. Ein Kreditkarteninhaber kann mit seiner Karte mehrfach im Monat einkaufen gehen und nur einmal im Monat erreicht ihn eine Rechnung vom Kreditkarteninstitut über die getätigten Einkäufe. Wird diese Rechnung fristgerecht beglichen, beziehungsweise direkt vom Konto abgebucht, fallen keine Kosten für den Kunden an.

Wenn ein Kunde seine Kreditkartenrechnung jedoch nicht bezahlen kann oder bezahlen möchte, so kann eine Art Ratenzahlung vereinbart werden. Der Kunde kann seinen Rechnungsbetrag in kleineren Teilraten tilgen, zu denen dann jedoch Sollzinsen hinzukommen.

Wer seine Kreditkartenrechnung sofort bezahlt bzw. sich an die angegebene Frist von üblicherweise 3 bis 4 Wochen hält, der zahlt keine Zinskosten. Personen, die eher schlecht mit Geld umgehen können bzw. ihre getätigten Einkäufe nur schwer überblicken können, sollten lieber auf eine Kreditkarte verzichten bzw. eine Debit Kreditkarte beantragen (kostenlos z.B. bei N26 möglich). Bei einer Debitkarte werden Kartenzahlungen sofort dem Girokonto belastet. Ein Ratenzahlungsfunktion und somit Sollzinsen gibt es nicht.